Kategorie: Arbeitskreis Mobilität

  • Nachhaltiger Lebensstil

    • Gegenseitige Rücksichtnahme im Verkehr
    • Arbeitsplatz in der Nähe suchen oder Home-Office nutzen
    • Regionale Produkte vor Ort kaufen
    • Urlaub und Freizeit in der Nähe verbringen
    • Mit eigener Kraft zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sein
    • Gemeinsam mit Bahn und Bus unterwegs sein
    • Fahrzeuge gemeinsam nutzen – Car- und (Lasten-)Rad-Sharing
    • Elektro-Autos nutzen
    • Sparsam und vorausschauend Autofahren
  • Fahrradstraße in der Erzberger- und Fasanenstraße

    Fahrradstraße in der Erzberger- und Fasanenstraße

    Der Arbeitskreis Mobilität der „Agenda 21 Unterhaching – Das unabhängige Zukunftsteam“ und die Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ADFC freuen sich sehr über die Ausweisung des Großteils der Fasanenstraße und der Erzbergerstraße als Fahrradstraße. Vor allem begrüßt der Sprecher der ADFC Ortsgruppe Christian Sprey,  dass diese beiden Straßen nun auch Vorfahrt gegenüber den Seitenstraßen haben. Die Fasanenstraße in eine Fahrradstraße umzuwandeln um Radfahrerinnen und Radfahrern eine zügige und sichere Radroute nach München anzubieten  gehörte schon 2013 zu den ersten Vorschlägen des Arbeitskreises. Angetrieben durch das Unterhachinger Mobilitäts- bzw. Radverkehrskonzepts und die Bürgerbeteiligung zur Ortsentwicklung konnte dies nun in die Realität umgesetzt werden.

    In einer Fahrradstraße steht die gesamten Breite dem Radverkehr zu und Radelnde dürfen auch nebeneinander fahren. Autos und Motorräder sind hier nur zu Gast. Für alle gilt maximal Tempo 30. Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, muss der Kraftfahrzeugverkehr die Geschwindigkeit weiter verringern.

    Die Sprecher des Arbeitskreises Alex Hiller und Til Neunhoeffer hoffen, dass die zügigeren Radlerinnen und Radler auf ihrem Weg nach und von München in Zukunft statt dem Fuß- und Radweg entlang der S-Bahn und statt den für Räder freigegebenen Fußwegen entlang der Münchner Straße die Fasanenstraße nutzen, so dass durch diese Maßnahme auch die Fußgänger*innen und Fußgänger profitieren. Und wenn einige Radfahrende, die bislang auf der Münchner Straße fahren nun die Fasanenstraße nutzen, so haben sogar die Kraftfahrzeuge etwas davon.

    Hiller und Neunhoeffer appellieren an die Radelnden natürlich den Zebrastreifen und die Ampeln auf der Fasanenstraße zu respektieren sowie im südlichen Ende der Fasanenstraße, wo die Straße eine verkehrsberuhigte Zone ist und weiter Richtung Bahnhofsunterführung ihre Geschwindigkeit deutlich zu drosseln oder statt dessen über die Erzbergerstraße zur Münchner Straße auszuweichen. So wie die Radlerinnnen und Radler erwarten, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer auf sie Rücksicht nehmen, sollten sie selbst auch auf die Fußgängerinnnen und Fußgänger Rücksicht nehmen.

  • Was haben wir bisher erreicht?

    Was haben wir bisher erreicht?

    Die Ausweisung der Fasanenstraße und Erzbergerstraße als vorfahrtsberechtigte Fahrradstraße

    Korrekturen am Radwegebeschilderungskonzept des Landkreises – Nebenstraßen wie die Fasanenstraße statt für Fahrräder freigegebene Fußwege wie entlang der Münchner Straße 

    Die Symbole „Gegenseitig Rücksicht nehmen“ auf den gemeinsamen Fuß- und Radwegen

    Die Öffnung fast aller Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung

    Die Verbreiterung des Scheilwegs

    Die Verbreiterung des Fußwegs am Grünwalder Weg an der ehemaligen Engstelle auf Höhe des Perlacher Forstwegs

    Die Aufweitung der Umlaufsperren